Comenius-Antiquariat

Die St. Peters Insel / L'Ile de St. Pierre.
[Wagner, Franz Sigismund (Siegmund Sigmund) von] Die St. Peters Insel in dem Bielersee. Bern: König und Lafon, [1796]. 83 Seiten mit einer handkolorierten Titelvignette. / L' Ile de St. Pierre dite l'Ile de Rousseau dans le lac de Bienne. Berne: Lory et Rheiner, [ca. 1815]. 56 Seiten mit einer handkolorierten Titelvignette und gestochener Widmung. 13 Tafeln im Anhang. Grüner Halblederband der Zeit mit Rückenvergoldung. Grossoktav (24,5 x 19 cm).

* Der deutsche Teil ist das seltene Erstlingswerk von Sigmund Wagner (1759-1835) mit einer Beschreibung der St. Petersinsel, die vor allem durch J.-J. Rousseau bekannt geworden ist. Der französische Teil ist im Wesentlichen eine spätere Übersetzung desselben Textes. Wagner war Berner, Historiker und Kunstkenner, Mitglied der Bibliothekkommission und obrigkeitlicher Bücherzensor, Begründer und Herausgeber der bernischen Neujahrsblätter, Mitbegründer des Antikensaals u.v.a. - Die Stiche sind von Franz Niklaus König, Gabriel Lory und Daniel Lafond und dürften zu den frühesten Arbeiten der Künstler gehören.
Im Einzelnen: Titel deutsch, Vignette von König, Durchmesser 5,4 cm; Titel französisch, ovale Vignette, ca. 7x10 cm.
Tafelanhang: 1. Carte du Lac de Bienne et ses environs; 2. L'ile de St.Pierre ou de J.-J. Rousseau (Karte); 3. Vue de l'Isle de Rousseau, prise à l'Isle des lapins; 4./5. Vue du haut de la terrasse (doppelt mit kleinen Abweichungen); 6. La recolte des fruits; 7. La fête pendant les vendanges; 8. J.-J. Rousseau à l'isle de St.Pierre; 9. Rousseau caressant les enfants des vignerons (gleiches Sujet wie 8); 10./11. L'embarquement des lapins (doppelt); 12. Rousseau s'enfuit de sa chambre par l'escalier dérobé; 13. La chanson d'adieu. Die Tafeln 5, 8, und 10 sind farbig koloriert, 3, 4, 6, 9, 11-13 braun getuscht; die Tafeln 8 und 10 sind etwas kleiner im Format.
Beispiel Satzspiegel
deutscher Teil.
Wäber 120. Lonchamp 3218 und 3222. HBLS VI,78.
Kurze Lebensbeschreibung Sigmund Wagners von v.Fischer in "Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde 1952." (berndeutsch!)

Innendeckel mit Spuren von entferntem Exlibris, vereinzelte schwache Stockflecken, Einbandkanten leicht berieben.

CHF 3500

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